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GRUNDLAGEN DES FOREXHANDELS

Mit Hilfe fundamentaler- und technischer Analysen kann jeder Händler ein riesiges Gewinnpotential durch Kaufen oder Verkaufen einer bestimmten Währung gegen den US Dollar oder einer anderen Hauptwährungen realisieren. Die am häufigsten gehandelten Währungen, die Hauptwährungen sind jene von Ländern mit stabilen Regierungen und angesehenen Zentralbanken, deren Ziel eine niedrige Inflationsrate ist. Währungen, die gegen den US Dollar gehandelt werden sind japanische Yen, britische Pfund, Schweizer Franken und jetzt die neue europäische Währung – Euro. Sie sind deshalb die am meisten verfügbaren Währungen im Gegensatz zu "exotischen" Währungen, die häufig streng reguliert werden und selten zur Verfügung stehen. Länder, die politische Instabilität oder ökonomischen Aufruhr erleiden, und die die monetäre Erweiterung verwenden, um die Wirtschaft oder monetäre Abwertung anzukurbeln, um Exporte zu steigern, haben normalerweise relativ höhere Inflation und schwächere Währungen.

Händler können Ihre Profite beeinflussen, ganz gleich ob eine Währung steigt oder fällt indem sie kaufen (wenn erwartet wird, dass der Wert gegenüber einer andern Währung steigt), oder eine Währung verkaufen (wenn erwartet wird, dass der Wert entgegen der anderen Währung verliert). Erwartet ein Händler bei einer Währung eine steigende Notierung , so kauft er diese und verkauft sie später zu einem höheren Preis. Ein positives Guthaben in einer Währung bezeichnet man als Long-Position. Geht der Händler aber von fallenden Kursen aus, so verkauft er die Währung, um sie später zu einem niedrigeren Preis wieder zu kaufen. Bei einer Verbindlichkeit – also einem negativen Bestand in dieser Währung – spricht man von einer Short-Position. Kauf- oder Verkaufen von Währungen als Antwort auf ökonomische oder politische stattfindende Ereignisse sind reaktiv, wohingegen Kaufen oder Verkaufen von Währungen auf erwartete Ereignisse spekulativ ist. Der Großteil der Währungsaktivität wird von Marktteilnehmern generiert, die die Veränderung von Währungspreisen erwarten. Im Allgemeinen ist der Wert einer Währung gegen andere Währungen eine Spiegelung des Zustandes der Konjunktur dieses Landes in Bezug auf andere größere Ökonomien.

Devisenhandel ist ein immerwährender globaler Markt, der seinen Teilnehmern einen 24-stündigen Marktzugang liefert. Die einzigen Pausen die für den Handel entstehen, treten während einer kurzen Zeit im Wochenende auf. Obwohl der Devisenhandel der liquideste aller Märkte ist auf dem man 24-Stünden handeln kann ist es eine Tatsache, dass die Tageszeit einen direkten Einfluss auf die verfügbare Liquidität einer einzelnen zu handelnden Währung haben kann. Die Haupthandelszentren und Zeitzonen sind Sydney, Tokio, London und New York. Aus diesem Grund müssen Händler daran denken wo welche Spieler auf dem Markt sind. In der modernen global verknüpften Finanzwelt können weltweit stündlich Ereignisse auftreten, die nur wenige oder auch alle Teile der Handelsgemeinschaft betreffen können. Zusätzlich macht der Unterschied der Zeitzonen im Handeln auf "Spot" Markt eine zweitägige Abrechnungsperiode aus. Die 24-stündige Verfügbarkeit des Devisenmarkts ist die wesentliche Anziehung für seine vielen Teilnehmer.

Ein erfahrener Händler wendet sowohl technische als auch fundamentale Analysen vor dem Setzen seiner Positionen an. Fundamentale Analysen beinhalten das Beobachten der Weltnachrichten und das Studieren von Variablen, die Einfluss auf die Schwankungen des Marktpreises einer Währung haben können wie z.B. Finanzpolitik, politische Konditionen, Handelsmuster, Konjunkturbarometer (d.h. BIP, CPI, PPI), Zinssätze, Inflation und Arbeitslosenquoten. Das Vertrauen in eine Regierung, zur Fähigkeit hinter seiner Währung zu stehen, betrifft ebenfalls den Währungspreis. Dann und wann verwenden Zentralbanken Eingriffe in den Markt als wirksame Methode, um den gewünschten Wechselkurs durchzusetzen. Die technische Analyse, deren Beliebtheit seit den 1980ern für den ausländischen Devisenmarkt stetig gewachsen ist, erfordert dass das Programm in der Lage ist Trendlinien zu verwenden, Unterstützungs- und Widerstandsebenen, Umkehrungen und zahlreiche Muster und Analysen vorzunehmen, um das Verhaltens von Marktbewegungen zu bewerten. Über lange historische Perioden haben Währungen identifizierbare Trends und Muster angezeigt, die Anlegern erfolgreich Gelegenheiten liefern.

Es ist die Entscheidung des Händlers entweder einen konservativen oder einen eher risikoreicheren Ansatz zu wählen. Den Konservativen Ansatz verwendend, öffnet und schliesst der Händler seine Positionen schnell um bei der leichtesten Preisschwankung effektiv zu sein. Um das Risiko klein zu halten verwendet er Limit- und Stop-Order. Eine Limit-Order wird gesetzt, um sicherzustellen, dass eine Position geöffnet wird, wenn ein bestimmter Preis auf dem Markt erreicht worden ist. Eine Stop-Order wird gesetzt, um eine Position auf einem gewählten Preisniveau automatisch zu schliessen, um einen potentiellen Verlust auf diesen Handel einzugrenzen. In Bezug auf technische Unterstützungs- und Widerstandsebenen kann der Händler durch Setzen von Ordern schrittweise von geringfügigen steigenden Preisschwankungen profitieren, die jeden Tag auftreten.

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